Wie ich mich vor Hackerangriffen und betrügerischen Machenschaften schütze: Automatischer IBAN Check für Eingangsrechnungen

Hilfe, ich wurde gehackt!

Spannende Hacker-Szenen in Hollywood-Streifen wie »Staatsfeind Nr. 1« oder »Sneakers – Die Lautlosen« begeisterten Kinofans auf unterhaltsame Art und Weise. Oder kennen Sie den Film »Das Netz« mit Sandra Bullock in der Hauptrolle, die zusehen musste, wie ihre Identität im Netz manipuliert wurde?

Storys über Hackerangriffe kennt man meistens aus dem Kino oder allenfalls aus der Presse. Doch Kreditkartenbetrüger, Internetbetrüger, Cyberkriminelle und Hacker lauern leider auch im wahren Leben.

Die Folgen eines Hackerangriffes sind oft beträchtlicher als reine Geldeinbußen. Rufschädigung, Kontrollverlust und der wirtschaftliche Ruin können sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen sehr großen Schaden zufügen.

Haben Sie sich denn schon mal Gedanken gemacht, ob Ihre Bankdaten sicher sind, wenn Sie online shoppen? Oder in der Arbeit – welche Gefahren sich beim Thema Eingangsrechnungen auftun? Was können Betrüger mit Ihrer IBAN anstellen?

Oftmals unterschätzen gerade Unternehmen die potentiellen Folgen eines Hackerangriffes und während viel Geld in eine Sicherheitssoftware investiert wird, werden andere Risiken zu wenig beachtet.

Was ist Hacking eigentlich?

Hacking ist die Vorbereitung auf das Abfangen von Daten, deren Beschaffung und der Herstellung von Tools, die diesem Zweck dienen. Um in Systeme einzudringen nutzen Hacker Schwachstellen und Programmierfehler, um die vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen. Sind sie ins System eingedrungen, so haben sie die Möglichkeit, sämtliche Daten abzugreifen, sie zu verändern oder sie zu löschen.

Identitätsdiebstahl und Datenklau

Jeder vierte Internetnutzer in Deutschland ist bereits einmal Opfer von Datenmissbrauch geworden. Möglicherweise mussten Sie auch schon die Erfahrung machen, dass Sie einem Datendieb in die Falle getappt sind.

Kriminalität im Internet kann sich durch viele Wege zeigen und die Betrüger handeln aus den unterschiedlichsten Motiven. Sei es, um sich mit einer fremden Identität auf teueren Online-Portalen anzumelden, kostenpflichtige Streaming-Dienste zu nutzen oder sich finanziell zu bereichern.

Wer leichtsinnig mit seinen Daten im Internet umgeht, der wird irgendwann das böse Erwachen haben, doch oft ist es dann zu spät.

Gerade im privaten Bereich verwendet man einfache Passwörter gleichzeitig für mehrere Accounts, weil man sie sich besser merken kann. So serviert man seine Daten für jeden Hacker auf dem Silbertablett, denn für die ist es ein Leichtes, Ihre Daten zu entschlüsseln und sich so die Türe zu Ihrem Geld und Ihrem Leben zu öffen. Sozialversicherungsmissbrauch, Kreditkartenbetrug und Cyberkriminalität – in allen Bereichen sind wir angreifbar, wenn wir nicht genug aufgeklärt sind und uns vor Hackerangriffen schützen.

 

Wie schütze ich mich und mein Geld im Internet vor Hackern und Betrügern?

Niemand ist hunderprozentig davor geschützt, dass seine persönlichen Daten und Zugänge missbraucht werden. Daher sichern Sie sich gut ab, um betrügerischen Angriffen bestmöglich vorzugreifen, denn die größte Sicherheitslücke sind Sie selbst.

  • Achten Sie auf sichere Passwörter (keine Wörter, eher Buchstaben-/Zahlen-/Zeichenkombinationen)
  • Ändern Sie diese regelmäßig, um vor Betrügern, die bspw. Ihr ebay-Kleinanzeigen-Profil hacken könnten, sicher zu sein
  • Melden Sie sich immer auf allen Webseiten ab, wenn Sie einen öffentlichen Internetzugang vewenden
  • Öffnen Sie keine Anhänge von unbekannten E-Mail-Absendern, auch nicht von Ihrer vermeintlichen Sparkasse oder Volksbank
  • Wenn Sie bei Online-Services Passwörter, Kredikartennummern oder Bankverbindungen angeben müssen, seien Sie ganz besonders aufmerksam
  • Nutzen Sie legale Software
  • Aktualisieren Sie Ihre Programme und setzen Sie eine Antivirus-Software ein
  • Verwenden Sie moderne Bezahlverfahren, wie z.B. PayPal, giropay, Apple Pay und achten Sie bei Handelspartnern auf das Impressum

Wie schütze ich mein Unternehmen vor Hackerangriffen?

Wer heutzutage wettbewerbsfähig bleiben will, der schließt sich der digitalen Transformation an und blickt damit erfolgreich Richtung Zukunft.

Mit der Digitalisierung steigt natürlich auch die Gefahr von Sicherheitslücken und betrügerischen Angriffen auf die Systeme und die Daten. Und wo tut der Schaden am meisten weh? Ja, genau – im Geldbeutel. Bei Unternehmen können solche Verlustbeträge in mehrstellige Höhen gehen.

Damit das nicht passiert, gibt es ein paar wichtige Basics, die Sie unbedingt beachten sollten:

  • Nutzen Sie professionelle Beratung für die Überprüfung und Optimierung Ihre Firmennetzwerks
  • Trainieren und schulen Sie Ihre Mitarbeiter
  • Achten Sie auf eine sichere Verbindung. Das heißt: Wenn die Adresse einer Website nicht nur mit http://www. beginnt, sondern mit https://www. (also einem s nach dem http), ist die Verbindung gesichert
  • Uptdaten Sie Ihren Browser. Mit jeder Aktualisierung verbessert sich die Sicherheit.
  • Nutzen Sie Antivirenprogramme
  • Wählen Sie Softwareanbieter und deren Produkte gewissenhaft aus und achten Sie auf Sicherheitsfeatures, Zertifikate, etc. und überprüfen Sie deren Seriösität

 

Daten – die neue digitale Währung

Vertrauliche Daten sind die Basis für eine gute Kundenbindung und geschäftlichen Erfolg. Der Mensch gilt dabei als Hauptrisiko für die Unternehmens-IT und somit ist es zwingend nötig, Mitarbeiter umfassend zu sensibilisieren und zu schulen.

Trotzdem können Fehler passieren und neben eines umfänglichen IT-Grundschutzes und Sicherheitskonzeptes sollten Unternehmen genau hinschauen, wo sie weitere Fehlerquellen und Sicherheitslücken schließen können.

Soziale Netzwerke und mobile und internetfähige Endgeräte begleiten unseren privaten Alltag und die Unternehmenswelt und so verändern sich Informationstechnologien in rasanter Gesschwindigkeit. Für uns ist es mittlerweile völlig normal, private und interne Daten in Apps, auf Portalen und in Social Media Kanälen weitergegeben und zu teilen. Die Anwender machen dies teilweise, ohne großartig darüber nachzudenken, was damit eigentlich passiert.

Gehen Sie daher mit allen Daten, egal ob Bankverbindungen, Passwörtern, Geburtsdaten, Adressen, PIN-Nummern, etc. IMMER sensibel und sehr gewissenhaft um. Auch Finanztest warnt in seinen Artikel vor schludrigem Handling Ihrer Daten.

Ein Hacker könnte nur einen Klick weit von Ihrem oder dem Geld Ihrer Kunden entfernt sein.

Wir möchten unsere Eingangsrechnungen sicher bezahlen. Was können wir tun?

Eine gerissene Methode von Betrügern ist es, Rechnungen zu fälschen und diese mit falschen IBAN Nummer auszuweisen. So kann es passieren, dass man pflichtbewusst und prompt seine Rechnung bezahlen möchte, die IBAN Nummer aus der Rechnung übernimmt und sein Geld geradewegs ins Nirwana überweist.

Nutzen Sie bereits eine Software für die digitale Rechnungsfreigabe? Ist dieses zum Beispiel mit einem automatischen IBAN Check ausgestattet?

Der IBAN Check ist eine innovative Funktion, dass Ihr Geld auch wirklich auf das Konto des richtigen Kreditors gelangt und nicht auf das eines Betrügers. Er gleicht die IBAN auf Rechnungen mit den in den Stammdaten hinterlegten Nummern automatisch ab und sie werden sofort gewarnt, wenn diese nicht übereinstimmen. Der sogenannte IBAN Checker ist bei ShakeSpeare® als Standardfunktion versehen. Nach der Auslese der Daten über eine OCR, wird dieser Schritt automatisch vollzogen.

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